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Motorradurlaub in Spanien. Da herrscht in Spanien in der Regel allerbestes Motorradwetter, soll heißen Sonne und 18° - 25°C, nachts kann es sich bis unter 10°C abkühlen. Wer hoch in die Sierras fährt kann auch durchaus noch mit Schnee konfrontiert werden (siehe Fotos von 2002).
Sinn und Zweck Zweck der Tour ist das KURVEN fahren, auf wenig befahrenen Straßen, geradeaus geht es in der Heimatregion Berlin/Brandenburg genug. Der ein oder andere Abstecher auf unbefestigte Straßen stand bisher auch immer auf dem Programm. Deshalb bewegen wir uns fast ausschließlich auf Straßen, die in der Straßenkarte gelb, manchmal grau, oder als landschaftlich schön eingezeichnet sind. In einem Reisebericht einer Mopedzeitschrift über eine Pyrenäentour konnte man einmal lesen: "In den Pyrenäen trifft man weniger Motorradfahrer als in Patagonien". Ich war zwar noch nicht in Südamerika unterwegs, aber in der Nebensaison und abseits der großen Straßen trifft man in den Pyrenäen so gut wie keinen Motorradfahrer.
2003 war eine Ausnahme. In diesem Jahr gab es eine Verbindung ab Berlin, welche aber 2004 schon wieder eingestellt war. Seit 2006 fahren wir im Oktober. Das hat den Vorteil, dass wir die Bahnverbindung ab Berlin nutzen können, da noch der Sommerfahrplan gilt. Zurück geht es dann mit dem letzten Zug des Sommerfahrplanes auch wieder bis Berlin.
Die Abteile im Autozug sind mit 5 Schlafmöglichkeiten versehen, bequemer ist es jedoch zu viert in einem Abteil. Dann hat man die Möglichkeit die Pritschen ausgeklappt zu lassen und darunter können je zwei bequem sitzen und den Tisch im Mittelsitz ausklappen um z.B. Getränke abzustellen.
Tipps Es ist empfehlenswert eine Grüne Versicherungskarte und Auslandskrankenscheine (bzw. Zusatzversicherung) mitzunehmen und eventuell einen Kraftfahrzeugschutzbrief abzuschließen. Gut ist EC und VISA, damit bekommt man überall am Automaten Geld und kann auch direkt bezahlen. Treibstoff ist in Spanien billiger als in Deutschland, wer spezielles Motoröl in seiner Maschine hat, sollte sich etwas davon mitnehmen. Spezialöle (z.B.. synthetische) gibt es nicht überall. Eine Dose "Reifenpilot" hat uns 2002 weitergeholfen und eine Stange "Flüssigmetall" hat einen Ventildeckel abgedichtet. Ein kleines Multimeter hilft bei elektrischen Problemen. Was jeder an Werkzeug etc. mitnimmt hängt natürlich von den eigenen Fähigkeiten, dem Motorrad und der Streckenwahl ab.
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